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Ex-Remote-I/O zeigt, was es kann

Ex-Remote-I/O zeigt, was es kann

Flexibilität ist Trumpf

Vieles spricht für das innovative Ex-Remote-I/O von Bartec. Denn das System kann seine Vorteile im gesamten Lebenszyklus einer Anlage ausspielen: von der Planung über den Betrieb bis zur Wartung und Instandhaltung. Dass das Remote I/O nicht zu viel verspricht, beweisen seine Einsätze bei dem Global Player Henkel und Europas führendem Spraydosen- und Lackstiftehersteller Motip Dupli.

Abb.1 Der Einsatz des Remote-I/O-Systems bei Henkel mit Robert Ciupka, der mit einem weiteren Kollegen für die komplette EMR-Planung, Projektierung und Instandhaltung im Betrieb verantwortlich ist.

Überzeugende Argumente

Für die Steuerung seiner neuen Klein­komponentendosierung im Ex-Bereich setzt Henkel in seinem Dispersions- und Lösungs­mittelklebstoffbetrieb in Düsseldorf zum ersten Mal das Antares Remote I/O-System von Bartec ein (Abb.1). Damit wich die Technik­mannschaft von ihrer bisherigen Linie ab, nur etablierte Standards zu verwenden. Bei diesem Projekt hat sich die Abteilung bewusst anders entschieden. Und das nicht ohne Grund. Das Kriterium schlechthin: die hohe Flexibilität. Für die Lösung sprachen außerdem die einfache Erweiterbarkeit und eine intuitive Bedienung. Schon die ersten Tests zeigten, dass das System extrem flexibel ist. Wenn mitten im Projekt etwas geändert werden muss, bedeutet das bei anderen Systemen, dass der Kunde die komplette Bestellung stornieren und alles neu bestellen muss, da die Zulassung starr an das Komplettsystem aus Ex e-Gehäuse und Remote I/O gekoppelt ist. Bei Antares wiederum hat jedes Modul eine eigene Zulassung und zusätzlich eine flexible Systemzulassung. So kann der Anlagenbauer sein System frei planen und gestalten.


Abb.2 Das Unternehmen Motip Dupli setzt das Remote-I/O-System in einer Abfüllanlage ein.

Einsparungen allerorten

Der „Spraydosen-Europameister“ Motip Dupli setzt das Remote I/O-System in einer neuen Hightech-Abfüllanlage ein (Abb.2). Durch die direkte Installation des Systems im Ex-Bereich und kurze Wege konnte das Unternehmen über 4.000 m Leitungen einsparen. Es benötigt sehr wenig Platz, was in vielen bestehenden Anlagen durchaus eine Rolle spielt. Die Lösung hilft noch an anderen Stellen beim Sparen. Wäre die Anlage konventionell verkabelt worden, hätte man Trennschaltverstärker einbauen müssen. Dafür wäre wiederum ein separater Schrank nötig gewesen. Für die Lösung mit Antares reichte ein noch vorhandener Kompaktschaltschrank aus Edelstahl aus und teure, überdruckgekapselte Ausführungen werden überflüssig.


Das Ex-Remote-I/O-System ANTARES

Auch bei der Konfiguration kann Antares gegenüber anderen Systemen punkten. Denn eine intuitive Bedienung erlaubt es, das System mit wenigen Mausklicks zu ­projektieren und zu konfigurieren. Die ­Designersoftware überwacht während der Erstellung die Einhaltung bestimmter Grenzwerte. Die Berechnung der notwendigen Ein- und Ausgänge inklusive benö­tigte Reserven für das kostengünstigste, d.h. optimalste System eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, genau zu sehen, wie viel Leistung noch vorhanden ist.

Nicht zuletzt lassen sich die Module sehr schnell und einfach auswechseln. Eine Hot-swap-Funktion stellt eine hohe Ver­fügbarkeit des Systems sicher. Lange und kostspielige Produktionsunter­brechungen und Stillstandzeiten gehören der Vergangenheit an.

C&M 4 / 2015

Diese Artikel wurden veröffentlicht in Ausgabe C&M 4 / 2015.
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